Neues aus der Abtei

Unsere Buchhandlung: „Gotteslob“ to go!

buchladen
Schöne Geschenke - auch per Bestellung!

Im winterlichen Lockdown ab dem 16. Dezember muss leider auch unsere Buch- und Kunsthandlung schließen!

Sie können aber gerne per Telefon oder E-Mail bestellen und ggf. einen Termin zur Abholung vereinbaren.

Unser aktueller Geschenk-Tipp: „Gotteslob to go“!
Eigene „Gotteslob“-Gesangbücher sind in der Pandemie Gold wert! Für den Kirchenbesuch, aber auch für den privaten Gebrauch: Viele schöne Lieder lassen sich auch zu Hause singen, besonders an Weihnachten! 
Wir haben das „Gotteslob“ vorrätig: in rot oder schwarz mit Goldrand (33 €) oder dunkelgrau mit weissem Schnitt (22 €). Einfach anrufen und abholen! Bitte Geld passend mitbringen und neben dem Laden klingeln.

Wir sind weiterhin für Sie da - nur anders!


Advents-Brief aus der Abtei

Schwester zündet Kerze an

Wie dieser ganze ungewöhnliche Advent, so ist auch unser neuer Info-Brief geprägt vom Thema der Corona-Pandemie.

Wir berichten aus dem Leben unserer Gemeinschaft und geben einen geistlichen Impuls, wohin der Blick gehen kann, um im Zugehen auf Weihnachten Hoffnung und Zuversicht zu gewinnen.

Brief und Faltblatt als PDF:   Brief | Flyer

Auf Wunsch senden wir Ihnen unsere Infopost oder das Programm des Gästehauses per Post oder per E-Mail zu: Bitte melden Sie sich hier dazu an. Vielen Dank!

Wir Benediktinerinnen wünschen Ihnen einen gesgneten Advent!


Das Gästehaus ist derzeit leider geschlossen

Herz aus Gingko-Laub
Ein Zeichen ohne Worte ... Danke!

Solange die öffentlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie es erfordern, bleibt leider auch unser Gästehaus geschlossen. Die angebotenen Kurse fallen aus, es entstehen Ihnen keine Ausfallkosten.

Gerne können Sie uns aber freiwillig unterstützen: Die Schließung des Gästehauses und weitere Einbußen unserer Betriebe durch die Pandemie treffen uns wirtschaftlich hart.

Umso mehr freuen wir uns dieser Tage über ein schönes, kleines Zeichen der Wertschätzung ohne alle Worte: Auf der Wiese vor dem Gästehaus, gleich vor unserer Pforte, hat im Herbst jemand das Laub des Gingko-Baumes zu einem leuchtenden Herz zusammengeharkt. Die Botschaft ist angekommen, DANKE!

Dass auch Sie in dieser Zeit Zeichen der Aufmerksamkeit und Solidarität schenken können und geschenkt bekommen, das wünschen wir Ihnen! Und wir freuen uns darauf, Sie bald wieder als Gäste begrüßen zu können!


Unser Gästehaus wird erneut geschlossen

Leider müssen wir im Zuge der allgemeinen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus unser Gästehaus vom 2. - 30. November 2020 schließen! 
Bitte beachten Sie danach die aktualisierten Angaben. Die bis dahin angebotenen Kurse fallen leider aus.

Als bereits angemeldete Teilnehmende entstehen Ihnen keine Ausfallkosten. Gerne können Sie uns aber freiwillig unterstützen, da die Schließung des Gästehauses uns wirtschaftlich erheblich belastet. 

Unsere Buch- und Kunsthandlung bleibt geöffnet, wir freuen uns auf Ihren Besuch!. 

Auch die Gottesdienste der Klosterkirche finden weiterhin zu den gewohnten Zeiten statt, gerne können Sie in der Klosterkirche daran teilnehmen.  


Heimgang unserer Schwester Stephana

Portrait von Sr. Stephana
Schwester Stephana Hainisch OSB

Am Samstag, dem 19. September 2020 verstarb am Abend unsere Schwester Stephana Hainisch OSB. Kurz vor der Komplet legte sie ihr Leben in die Hände ihres Schöpfers zurück, sodass wir das Canticum des Simeon im Gebet für sie singen konnten: „Nun lässt du, o Herr, deinen Knecht in Frieden scheiden.“ Denn ganz im Frieden und ohne Kampf durfte sie den letzten Atemzug tun, nachdem sie ihre schwere Krebserkrankung drei Jahre hindurch tapfer und in wachsendem Vertrauen getragen hatte.

Elsbeth Hainisch wurde 1940 in Essen geboren und erlernte nach dem Schulabschluss zunächst - gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester - den Beruf der Krankenpflegerin. Doch spürte sie ihre Berufung zur Gottsuche in der benediktinischen Lebensform und trat 1961 in die Abtei Varensell ein, wo bei der Einkleidung der hl. Stephanus ihr Namenspatron wurde.

Zunächst arbeitete Sr. Stephana in der Paramentenstickerei, später erlernte sie den Beruf der Handweberin, in dem sie auch die Gesellenprüfung ablegte. Seit ihrer Jugendzeit liebte sie den gregorianischen Choral, und so war der Chorgesang für sie immer eine große Freude, besonders auch in der Zeit, als sie in unserer Schola mitsang. Zuletzt war sie lange Jahre in der Hostienbäckerei tätig, in der sie sich mit Eifer und schier unermüdlicher Sorge um alles einsetzte.

Schwester Stephana las gern und viel in geistlicher Literatur und bedachte auch andere mit guten Gaben in Worten und Gedanken. Stets beteiligte sie sich aktiv und interessiert an allen Gesprächen und Überlegungen im Konvent. Zusammen mit unserer Schwester Konstantia verbrachte sie ihre Ferien gern in anderen Klöstern und füllte danach manche Rekreation mit ihren lebendigen und anschaulichen Berichten über alles Gesehene und Erlebte, um ihre Freude mit uns zu teilen.

Am 1. Juni feierte sie mit ihrer Zwillingsschwester bei uns im Haus den gemeinsamen 80. Geburtstag als einen der ersten Besuche nach dem wochenlangen Corona-Lockdown. Kurz danach zeigte sich, dass weitere Therapien ihrer Krebserkrankung kaum noch Erfolg versprachen, und sehr bewusst ging sie auf den nahenden Tod zu. Ihrem Wahlspruch: „Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung“ fügt Paulus an: „So hoffe ich, auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen“ (Phil 3,10.11). So glauben und vertrauen auch wir, dass sie dem Auferstandenen nun begegnen darf.
Und was hätte sie uns jetzt in der Rekreation zu erzählen!