Neues aus der Abtei

Unser Gästehaus ist geöffnet!

Meditationsraum Gästehaus
Unser Gästehaus lädt wieder ein!

Seit Anfang Juni ist unser Gästehaus wieder geöffnet. Wir freuen uns sehr, Sie nach der langen Schließung wieder als Gäste willkommen heißen zu können! 

Durch die lange Planungs-Unsicherheit sind derzeit in vielen unserer Kurse auch kurzfristig noch Plätze frei! Vielleicht ist etwas für Sie dabei? Schauen Sie ins „Kursangebot“! 

Ein sorgfältiges Hygiene-Konzept im Haus sorgt dafür, dass Sie sich wohlfühlen können. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, legt bei der Anreise einen negativen Test vor. Genaue Informationen zu den aktuellen Corona-Regeln finden Sie hier als PDF.


Begegnung unter Schwestern – endlich wieder „live“!

Äbtissin Franziska aus der Abtei Burg Dinklage

Zwar kurz, aber umso herzlicher war heute eine Begegnung mit Äbtissin Franziska aus der Abtei Burg Dinklage und Priorin Katharina vom Heliga-Hjärtas-Kloster am Omberg/Schweden. Beide kamen zu einer Tages-Visite von Dinklage hierher und berichteten in einer großen Runde aus ihren Gemeinschaften, zum Beispiel wie sie die Einschränkungen der Corona-Pandemie erlebt haben und welche – auch bleibenden – Veränderungen sie mit sich gebracht hat.

Priorin Katharina vom Omberg/SChwedenBeide Gemeinschaften gehören zu einem Kreis von elf benediktinischen Frauenklöstern, die im Begriff sind, gemeinsam die neue „Europäische Kongregation von der Auferstehung“ zu gründen; sie umfasst den gesamten europäischen Raum von Belgien bis Litauen, von Spanien bis Schweden. Die vielsprachigen Konvente befinden sich in einem spannenden Prozess: nicht nur gemäß den ordensrechtlichen Vorgaben, sondern auch im Interesse des geistlichen Wachstums miteinander zu gehen und fruchtbare Wege zu suchen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind solche schwesterlichen Begegnungen in Präsenz (!) selten oder ganz unmöglich gewesen – umso mehr haben wir sie heute genossen!


Politik - menschlich nah gebracht

Auch in diesem Jahr freuten wir uns auf den Besuch von Landtagspräsident André Kuper und seiner Frau Monika aus Rietberg. In guter Tradition berichteten sie aus dem vergangenen Jahr nicht nur über das, was sie beruflich beschäftigt, sondern auch darüber, was sie dabei persönlich bewegt hat. 

Als Landtagspräsident von NRW begegnet André Kuper zahlreichen Menschen in unterschiedlichsten Situationen: diplomatische Besuche aus aller Welt, politische Verhandlungen, kulturelle Events und soziale Förderung, Krisenmanagement und Katastrophenhilfe. Die baldige Eröffnung des „Hauses der Geschichte von NRW“ in Düsseldorf, das unter seiner Leitung von Landesregierung, Parlament und Parteien gemeinsam auf den Weg gebracht wurde, zeugt einmal mehr vom persönlichen Engagement und Geschick eines versierten Politikers.

Ganz besonders schätzen wir bei diesen Gesprächen die Möglichkeit, auch auf kritische Fragen zur großen und kleinen Politik ebenso kompetente wie ungeschminkte Stellungnahmen zu hören. Danke!


Ein ganz besonderer Tag

Geburtstagskuchen
Zünftig: Geburtstagskuchen mit Kerzen!

Am 26. Juli beging unsere Äbtissin Angela ihren 60. Geburtstag, und diesen besonderen Anlass feierten wir gerne mit ihr! Wir genossen das gute Lieblings-Essen, das unsere Küche reichlich auf den Tisch brachte, und auch das Fest der Gemeinschaft:

Der Nachmittag begann mit einem geselligen Kaffeetrinken, bevor wir Mutter Angela zu einem Ratespiel einluden. Alle Schwestern hatten einige frühe Kinderbilder von sich beigetragen, die nun ohne Namensnennung präsentiert wurden: „Wer ist das???“ Dabei haben wir nicht nur viel gelacht, sondern waren auch berührt von der Vielfalt der Lebensgeschichten, die sich in den alten Fotos andeuteten. 

Es war ein froher, reicher und rundum schöner Tag für uns alle!


Der „Synodale Weg“ aus erster Hand

Jüngste Delegierte Johanna Müller
Johanna Müller aus Marienfeld engagiert sich auf dem „Synodalen Weg“ (Bild © A.Fürcht, Synodaler Weg)

Einen ganz besonderen Bericht vom „Synodalen Weg“ der katholischen Kirche in Deutschland erhielten wir am Samstag, den 10. Juli, von Johanna Müller aus Marienfeld. Es war eine gute Ergänzung zu den Eindrücken, die wir am 20. April dazu von Bischof Felix Genn aus Münster gehört hatten (siehe News von diesem Datum). 

Johanna ist mit 17 Jahren die jüngste Delegierte. Ihre Motivation, sich für diese Aufgabe zu bewerben, spricht vielen reformorientierten Katholiken aus dem Herzen: „Ich möchte mich nicht mehr für meine Kirche schämen.“

Johanna und ihre Familie sind unserer Gemeinschaft seit vielen Jahren verbunden. Wir freuten uns sehr, von ihr nun einen persönlichen Bericht vom Geschehen des „Synodalen Weges“ zu hören und zu sehen. Sie ist Mitglied im Synodalforum „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag“.

Darüber hinaus liegt ihr viel daran, gerade unter jungen Leuten und in Schulen Interesse am Reformweg der Kirche zu wecken. Dieses Engagement hat uns sehr beeindruckt!

Johanna Müller äußert sich auch in den Medien immer wieder klug und ehrlich zum Verlauf des „Synodalen Weges“ und ist mit verschiedenen Artikeln und Beiträgen in den Medien zu finden: Etwa auf der offiziellen Seite der Katholischen Kirche Deutschlands, beim „Domradio" oder im Podcast „kannste glauben“ des Bistums Münster.