Neues aus der Abtei

Das Gästehaus bleibt leider weiterhin geschlossen

Herz aus Gingko-Laub
Ein Zeichen ohne Worte ... Danke!

Nachdem der „Lockdown light“ durch die Regierung bis Ende des Jahres verlängert wurde, bleibt leider auch unser Gästehaus weiterhin geschlossen, zunächst bis zum 5. Januar 2021. Die angebotenen Kurse fallen aus, es entstehen Ihnen keine Ausfallkosten.

Gerne können Sie uns aber freiwillig unterstützen: Die Schließung des Gästehauses und weitere Einbußen unserer Betriebe durch die Pandemie treffen uns wirtschaftlich hart.

Umso mehr freuen wir uns dieser Tage über ein schönes, kleines Zeichen der Wertschätzung ohne alle Worte: Auf der Wiese vor dem Gästehaus, gleich vor unserer Pforte, hat jemand das Laub des Gingko-Baumes zu einem leuchtenden Herz zusammengeharkt. Die Botschaft ist angekommen, DANKE!

Die Buch- und Kunsthandlung bleibt nach wie vor geöffnet, hier finden Sie schöne und sinnvolle Geschenke für Weihnachten ...

Dass auch Sie in dieser Zeit Zeichen der Aufmerksamkeit und Solidarität schenken können und geschenkt bekommen, das wünschen wir Ihnen! Und wir freuen uns darauf, Sie im neuen Jahr wieder als Gäste begrüßen zu können!


Unser Gästehaus wird erneut geschlossen

Leider müssen wir im Zuge der allgemeinen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus unser Gästehaus vom 2. - 30. November 2020 schließen! 
Bitte beachten Sie danach die aktualisierten Angaben. Die bis dahin angebotenen Kurse fallen leider aus.

Als bereits angemeldete Teilnehmende entstehen Ihnen keine Ausfallkosten. Gerne können Sie uns aber freiwillig unterstützen, da die Schließung des Gästehauses uns wirtschaftlich erheblich belastet. 

Unsere Buch- und Kunsthandlung bleibt geöffnet, wir freuen uns auf Ihren Besuch!. 

Auch die Gottesdienste der Klosterkirche finden weiterhin zu den gewohnten Zeiten statt, gerne können Sie in der Klosterkirche daran teilnehmen.  


Hausmeister gesucht!

Sanitäranlage

Wir suchen zum 1. März 2021 (oder später) einen Hausmeister (m/w/d) für Klostergebäude, Gästehaus und Anwesen. Eine Stellenbeschreibung finden Sie unter aktuelles>stellenanzeigen 

oder hier als PDF-Datei.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


Heimgang unserer Schwester Stephana

Portrait von Sr. Stephana
Schwester Stephana Hainisch OSB

Am Samstag, dem 19. September 2020 verstarb am Abend unsere Schwester Stephana Hainisch OSB. Kurz vor der Komplet legte sie ihr Leben in die Hände ihres Schöpfers zurück, sodass wir das Canticum des Simeon im Gebet für sie singen konnten: „Nun lässt du, o Herr, deinen Knecht in Frieden scheiden.“ Denn ganz im Frieden und ohne Kampf durfte sie den letzten Atemzug tun, nachdem sie ihre schwere Krebserkrankung drei Jahre hindurch tapfer und in wachsendem Vertrauen getragen hatte.

Elsbeth Hainisch wurde 1940 in Essen geboren und erlernte nach dem Schulabschluss zunächst - gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester - den Beruf der Krankenpflegerin. Doch spürte sie ihre Berufung zur Gottsuche in der benediktinischen Lebensform und trat 1961 in die Abtei Varensell ein, wo bei der Einkleidung der hl. Stephanus ihr Namenspatron wurde.

Zunächst arbeitete Sr. Stephana in der Paramentenstickerei, später erlernte sie den Beruf der Handweberin, in dem sie auch die Gesellenprüfung ablegte. Seit ihrer Jugendzeit liebte sie den gregorianischen Choral, und so war der Chorgesang für sie immer eine große Freude, besonders auch in der Zeit, als sie in unserer Schola mitsang. Zuletzt war sie lange Jahre in der Hostienbäckerei tätig, in der sie sich mit Eifer und schier unermüdlicher Sorge um alles einsetzte.

Schwester Stephana las gern und viel in geistlicher Literatur und bedachte auch andere mit guten Gaben in Worten und Gedanken. Stets beteiligte sie sich aktiv und interessiert an allen Gesprächen und Überlegungen im Konvent. Zusammen mit unserer Schwester Konstantia verbrachte sie ihre Ferien gern in anderen Klöstern und füllte danach manche Rekreation mit ihren lebendigen und anschaulichen Berichten über alles Gesehene und Erlebte, um ihre Freude mit uns zu teilen.

Am 1. Juni feierte sie mit ihrer Zwillingsschwester bei uns im Haus den gemeinsamen 80. Geburtstag als einen der ersten Besuche nach dem wochenlangen Corona-Lockdown. Kurz danach zeigte sich, dass weitere Therapien ihrer Krebserkrankung kaum noch Erfolg versprachen, und sehr bewusst ging sie auf den nahenden Tod zu. Ihrem Wahlspruch: „Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung“ fügt Paulus an: „So hoffe ich, auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen“ (Phil 3,10.11). So glauben und vertrauen auch wir, dass sie dem Auferstandenen nun begegnen darf.
Und was hätte sie uns jetzt in der Rekreation zu erzählen!


Ausflug zum Steinhorster Becken

Aussichtsturm
Aussichtsturm am Steinhorster Becken

Am letzten Tag des August holten wir einen Ausflug zum „Steinhorster Becken“ nach, der eigentlich für unsere „Oasentage“ im Juni geplant war, dann aber wegen des erneuten Corona-Lockdowns im Kreis Gütersloh leider ausfallen musste.

Das Steinhorster Becken ist ein Naturschutzgebiet ganz in unserer Nähe, das aus einem künstlich angelegten Hochwasser-Staubecken der Ems entstanden ist. Die Landschaft aus flachen Seen, Sumpf und vielseitigen Uferstreifen ist zu einem bedeutenden europäischen Vogelreservat geworden. Ohne die zahlreichen Brut- und Zugvögel zu stören, kann man sie gut beobachten und das Areal in einer guten Stunde einmal umwandern.

Dazu machten sich einige Schwestern am frühen Nachmittag auf den Weg, andere folgten etwas später zu einer kleineren Tour mit guter Sicht auf die Vogel-Vielfalt. Wir trafen zusammen zu einem Picknick mit Kaffee und Kuchen und genossen den spätsommerlichen Nachmittag in der Natur sehr.